Ausland

US-Präsident Donald Trump hat das britische Königspaar in Washington begrüßt. Trump empfing König Charles III. (77) und Königin Camilla (78) gemeinsam mit Präsidentengattin Melania bei sonnigem Wetter am Südeingang des Weißen Hauses. Charles und Camilla waren wenige Stunden zuvor in den USA angekommen.

Königin Camilla, König Charles III., US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump
APA/AFP/Getty Images/Chris Jackson

Die Reise des Königspaars steht auch im Licht der zuletzt angespannten britisch-amerikanischen Beziehungen nach Differenzen rund um den Iran-Krieg. Charles will heute vor dem US-Kongress sprechen.

Nach den Schüssen beim Korrespondentendinner in Washington wurden die Pläne des Staatsbesuchs in letzter Minute überprüft, die Reise konnte jedoch wie geplant stattfinden. Trump versicherte dem Monarchen, dass er auf dem Gelände des Weißen Hauses „sehr sicher“ sein werde.

Im Laufe der Woche reist das Königspaar weiter nach New York. Dort wollen die Royals unter anderem Rettungskräfte und Angehörige von Opfern der Anschläge vom 11. September 2001 treffen. Letzte Station der USA-Reise ist Virginia, wo Charles und Camilla mit Vertretern der amerikanischen Ureinwohner zusammentreffen wollen.

Maltas Premierminister Robert Abela hat eine vorgezogene Parlamentswahl für den 30. Mai angekündigt. „Unser Land braucht eine gewählte Regierung mit einem neuen Mandat, die sich angesichts all der Herausforderungen, die die aktuelle Lage mit sich bringt, ausschließlich auf die Bedürfnisse des Landes konzentriert“, sagte Abela gestern in einer Fernsehansprache.

Schwerpunkt der Ansprache waren Befürchtungen steigender Energiekosten angesichts des Iran-Krieges. Abela hatte bei der Wahl 2022 mit seiner Labour-Partei einen deutlichen Sieg errungen. Bei der Wahl nun wird er gegen den Vorsitzenden der Nationalistischen Partei, Alex Borg, antreten.

Der republikanische Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, hat gestern seinen Plan zur Neuordnung der Wahlkreise für die US-Zwischenwahlen im November vorgestellt. Der Republikaner begründete den Neuzuschnitt mit demografischen Veränderungen in seinem Bundesstaat.

Der Vorgang könnte der Partei von US-Präsident Donald Trump vier zusätzliche Sitze im Repräsentantenhaus in Washington bescheren. Das Parlament des Bundesstaats muss der Neuregelung noch zustimmen.

Von den 28 Abgeordneten aus Florida sind derzeit 20 Republikaner. Mit der Neuordnung der Wahlkreise könnte deren Zahl auf 24 steigen. Derzeit verfügen die Konservativen über eine knappe Mehrheit im Repräsentantenhaus.

„Gerrymandering“ lange Tradition

Der Neuzuschnitt der Wahlkreise in Florida könnte darüber mitentscheiden, ob Trumps Arbeit in der zweiten Hälfte seiner aktuellen Amtszeit durch eine Mehrheit der Demokraten in der Kongresskammer erschwert wird.

Die Praxis des Wahlkreiszuschnitts aus politischen Motiven hat in den USA eine lange Tradition und wird „Gerrymandering“ genannt. Die Neueinteilung der Wahlkreise folgt üblicherweise alle zehn Jahre auf eine Volkszählung; turnusgemäß wäre das 2030.

Wettrennen zwischen Republikanern und Demokraten

Allerdings hatte Trump im vergangenen Jahr von Republikanern geführte Bundesstaaten dazu gedrängt, die Wahlkreise neu zuzuschneiden, um die knappe republikanische Mehrheit im Repräsentantenhaus bei den Zwischenwahlen im November zu retten.

Das löste ein regelrechtes Wettrennen verschiedener Bundesstaaten aus. Die oppositionellen Demokraten sind inzwischen auf den Zug aufgesprungen und haben in Kalifornien und Virginia eine Neuordnung der Wahlkreise angestoßen, die ihnen zusätzliche Sitze bescheren könnte.

Neue Kämpfe zwischen den Nachbarstaaten Afghanistan und Pakistan haben Berichten zufolge auf beiden Seiten zu Opfern geführt. In der afghanischen Grenzprovinz Kunar seien vier Menschen getötet und 45 verletzt worden, berichtete der afghanische Nachrichtensender Tolonews gestern. In Pakistan gab es mindestens drei Verletzte, wie ein Sprecher der Grenztruppen sagte.

Es war der schwerste Zwischenfall seit gut einem Monat. Ende Februar war ein Krieg zwischen den Nachbarländern ausgebrochen. Überschattet wurde der Konflikt vom Iran-Krieg. Bemühungen zu einem dauerhaften Ende der Kämpfe sind bisher zu keinem abschließenden Ergebnis gekommen. Am Ende des Fastenmonats Ramadan hatten sich Pakistan und Afghanistan auf eine kurze Feuerpause geeinigt.

Inland

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) sieht sich für das gegen den ehemaligen Generalsekretär im Finanzministerium, Thomas Schmid, eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der falschen Zeugenaussage im Amtsmissbrauchsprozess gegen ÖVP-Klubchef August Wöginger nicht zuständig.

„Die WKStA hat die Prüfung der Zuständigkeit nunmehr abgeschlossen und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass ihre Zuständigkeit nicht gegeben ist“, teilte Behördensprecherin Caroline Czedik-Eysenberg gestern der APA mit.

Die Sache sei der Generalprokuratur zur endgültigen Entscheidung über die Zuständigkeit vorgelegt worden, gab die Sprecherin bekannt. „Das Ermittlungsverfahren zum Faktum Postenbesetzung Finanzamt Braunau ist beendet. Ein enger sachlicher Zusammenhang zu diesem Faktum erschließt sich daher nicht. Auch die Kronzeugenregelung begründet nach Ansicht der WKStA keinen engen sachlichen Zusammenhang“, erläuterte Czedik-Eysenberg.

Kurz brachte Sachverhaltsdarstellung ein

Die Staatsanwaltschaft (StA) Linz hatte auf Basis einer von Ex-Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) eingebrachten Sachverhaltsdarstellung das neue Ermittlungsverfahren gegen Schmid eingeleitet. Der Anwalt von Kurz wirft darin Schmid vor, im Prozess, bei dem es um die Besetzung der Leitung des Finanzamts Braunau geht, die Sachlage falsch dargestellt zu haben.

Thema im Prozess war nämlich auch die zeitlich frühere Besetzung des Finanzamts in Freistadt. Schmid sagte im Prozess in Linz aus, er habe von dieser „wenig bis gar nichts“ mitbekommen.

Eine Beamtin im Finanzministerium hatte im Prozess in Linz jedoch berichtet, dass es bereits bei dieser Gerüchte zu Interventionsversuchen durch Schmid zugunsten des später beim Finanzamt Braunau zum Zug gekommenen Bürgermeisters gegeben habe.

Erwin Hameseder, der Vorsitzende der Wehrdienstkommission, kann sich nun doch eine Volksbefragung über eine Verlängerung der Wehrpflicht vorstellen – nämlich dann, wenn die Verhandlungen in der Regierung scheitern.

„Das Ergebnis ist bisher im höchsten Ausmaß enttäuschend“, meint er zur „Presse“ (Dienstag-Ausgabe) über die bisherigen Koalitionsgespräche. Kompromissvarianten lehnt er ab: „Aus Expertensicht ist das nicht akzeptabel.“

Die Wehrdienstkommission hatte Mitte Jänner ihren Bericht präsentiert und sich – wie damals erwartet – dafür ausgesprochen, den Präsenzdienst zu verlängern und wieder verpflichtende Milizübungen einzuführen.

„Acht plus zwei“-Modell bevorzugt

Konkret plädierte die Kommission für eine Ausweitung auf acht Monate Grundwehrdienst und zwei Monate verpflichtende Milizübungen, anstatt des derzeit sechsmonatigen Präsenzdienstes. Analog soll auch der Zivildienst ausgeweitet werden – und zwar auf zwölf Monate.

Während die ÖVP eine Verlängerung befürwortet, geben sich SPÖ und NEOS bisher eher verhalten. „Eine gewisse Hoffnung habe ich noch“, sagte Hameseder, auch Generalanwalt des österreichischen Raiffeisenverbandes. Es brauche aufgrund des „massiven Zeitdrucks“ aber eine rasche Entscheidung.

Im Februar hatte er eine Volksbefragung, die Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) ins Spiel gebracht hatte, noch abgelehnt und damals vor einer Verzögerungstaktik gewarnt. Sollte die Koalition zu keiner Einigung gelangen, dann könnte laut Hameseder eine Befragung aber sehr wohl sinnvoll sein.

Das Innenministerium hat Anzeige gegen jene mittlerweile pensionierte Mitarbeiterin erstattet, die Daten von 36.368 Bediensteten des Innenministeriums weitergegeben haben soll. Das Ressort bestätigte einen dementsprechenden Bericht des „Falter“ von gestern.

Gefunden worden war der Datensatz beim ehemaligen FPÖ-Politiker Hans-Jörg Jenewein. In der Causa ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den einstigen Verfassungsschützer Egisto Ott.

Im Zuge der Erhebungen der im Innenministerium eingerichteten „AG Fama“ hatte sich herausgestellt, dass die einstige Mitarbeiterin – eine Personalvertreterin – die sensiblen Daten angefordert hatte.

Befürchtet wird, dass die bei Jenewein auf einem USB-Stick gefundene Datei beim russischen Geheimdienst gelandet sein könnte. Wie sie den Weg zu Jenewein fand, ließ sich nicht klären, staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen beide wurden eingestellt. „Aus Beweisgründen“, wie Nina Bussek, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien, erklärte.

Ermittlungen gegen Ott wegen neuer Beweismittel

Gegen die Mitarbeiterin war wegen Verrats von Amtsgeheimnissen ermittelt worden, gegen Jenewein wegen Datenverarbeitung in Gewinn- und Schädigungsabsicht, weil er die Daten über einen Messengerdienst einem FPÖ-Mitarbeiter weitergeleitet hatte.

In diesem Fall erfolgte die Einstellung des Verfahrens auch wegen Verjährung. Neue Beweismittel haben nun dazu geführt, dass im Zusammenhang mit dem elektronischen Gesamtpersonalverzeichnis Ermittlungen gegen Ott aufgenommen wurden. Für Ott gilt die Unschuldsvermutung.

Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass die Daten über Ott den Weg zu Jenewein gefunden haben könnten. Ott soll sich ein Treffen mit der Ministeriumsmitarbeiterin ausgemacht gehabt haben, nachdem diese das elektronische Gesamtpersonalverzeichnis erhalten hatte. Das Bundeskriminalamt bezeichnete die Frau in einem Bericht als „relevante Informationsquelle für Egisto Ott“.

EU

In die zahlreichen kritischen Stimmen zu den Vorschlägen der EU-Kommission für das nächste mehrjährige EU-Budget reiht sich nun auch der Europäische Rechnungshof (ERH) ein.

Die erheblichen Änderungen, die die Kommission für den EU-Haushalt 2028-2034 vorgeschlagen habe, würden die Rahmenbedingungen für die Umsetzung von EU-Politiken und -Programmen nicht verbessern, warnte der ERH in einer gestern veröffentlichten Stellungnahme.

Da Teile der vorgeschlagenen Regelungen Planung, Verwaltung und Kontrolle der EU-Ausgaben grundlegend verändern, warnte der Rechnungshof vor Risiken für die Haushaltsführung und fordert Gegenmaßnahmen.

Grundlegende Neugestaltung

„Die Legislativvorschläge für den nächsten Mehrjahreshaushalt der EU zeigen, dass es sich hierbei nicht um ‚Business as usual‘ handelt, sondern um eine grundlegende Neugestaltung“, so ERH-Präsident Tony Murphy.

„Als Finanzaufsichtsbehörde der EU weisen wir in einem Dutzend Stellungnahmen auf Risiken und Herausforderungen hin. Viele der vorgeschlagenen Änderungen bieten keine Garantie für eine bessere Mittelverwendung in der Zukunft.“

Verhandlungen in Anfangsphase

Die Verhandlungen zum EU-Budget sind derzeit noch in der Anfangsphase und es werden die großen Linien abgesteckt; über konkrete Zahlen dürfte erst ab dem Sommer gefeilscht werden. Erste Zahlen sollen beim EU-Gipfel im Juni präsentiert werden.

Österreich und andere Länder haben bereits mehrmals ihren Unmut mit der von der EU-Kommission geplanten Steigerung des Finanzrahmens (MFR) auf zwei Billionen Euro ausgedrückt.

Ukraine-Krieg

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht einen Beitritt seines Landes in die Europäische Union als wichtigen Teil einer Friedenslösung. Darüber hinaus nannte er gestern in einer Videobotschaft als Voraussetzung für einen „realen Frieden in Europa“ einen „Wiederaufbau unseres Landes nach dem Krieg“. Ebenso müssten die Grenzen und die Souveränität der Ukraine respektiert sowie ihr Sicherheitsgarantien gewährt werden.

Er erinnerte dabei daran, dass dem russischen Angriff vom Februar 2022 unter anderem die Besetzung der südukrainischen Halbinsel Krim voranging.

Zuvor hatte der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine stärkere Einbindung der Ukraine in die Europäische Union als wichtige Basis für ein Ende des russischen Angriffskriegs bezeichnet. Gleichzeitig schloss Merz jedoch auch einen ukrainischen Gebietsverzicht nicht völlig aus. Für eine Zustimmung in einem Referendum müsse Kiew daher die Perspektive einer Vollmitgliedschaft in der EU erhalten.

Der Finanzbedarf für einen Wiederaufbau des kriegsversehrten Landes wird von der Weltbank auf umgerechnet rund 500 Milliarden Euro geschätzt. Kiew erhielt nach eigenen Angaben seit Kriegsbeginn allein für die Finanzierung seines Staatshaushaltes bereits rund 150 Milliarden Euro von ausländischen Geldgebern. Vergangene Woche machten die EU-Staaten den Weg für die Zahlung von weiteren 90 Milliarden Euro aus einem Kredit frei.

Wirtschaft

Wenige Monate vor dem erwarteten Börsengang räumt OpenAI seinem Investor Microsoft keinen exklusiven Zugang zu seiner Technologie mehr ein. Der ChatGPT-Entwickler kann damit künftig sämtliche Produkte auch an konkurrierende Cloud-Firmen wie Amazon Web Services (AWS) und Google verkaufen.

Microsoft bleibe aber der vorrangige Anbieter von Cloud-Dienstleistungen und könne die OpenAI-Programme über eine Lizenzvereinbarung bis 2032 nutzen, teilte das Unternehmen gestern mit.

Früher Geldgeber von OpenAI

Der Softwarekonzern gehört zu den frühen Geldgebern von OpenAI und hat bisher mehr als 13 Milliarden Dollar (elf Mrd. Euro) investiert. Gemessen an der 850 Milliarden Dollar (724 Mrd. Euro) schweren Gesamtbewertung von OpenAI ist die Beteiligung inzwischen etwa 230 Milliarden Dollar (196 Mrd. Euro) wert. Zudem muss der Konzern weiteren Angaben zufolge künftig keine Umsatzbeteiligung an OpenAI mehr zahlen.

Microsoft konnte durch die Exklusivvereinbarung mit dem ChatGPT-Entwickler seine Produkte rasch um KI-Funktionen erweitern. Der Konzern sicherte sich zudem umfangreiche Rechte an den Entwicklungen des Start-ups als Gegenleistung für die Bereitstellung dringend benötigter Rechenkapazitäten.

Chronik

Eine Schlangenvorführung in einem ägyptischen Urlaubshotel ist für einen Mann aus Bayern tödlich ausgegangen. Der 57-Jährige besuchte mit seiner dreiköpfigen Familie Anfang April in einem Hotel in Hurghada die Vorführung eines Schlangenbeschwörers, wie die Polizei im deutschen Kempten gestern berichtete.

Bei der Show wurden Touristen zwei Schlangen – mutmaßlich Kobras – unter anderem um den Hals gelegt. Eines der Tiere ließ der Schlangenbeschwörer in die Hose des 57-jährigen Manns kriechen. Allerdings biss die Schlange in das Bein des deutschen Urlaubers.

Der Mann zeigte nach Polizeiangaben anschließend deutliche Vergiftungssymptome und wurde aufgrund eines Herz-Kreislauf-Stillstands reanimationspflichtig. Der Urlauber kam in ein Spital, wo er starb.

Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei Memmingen führten Ermittlungen zu den Todesumständen. Die Ergebnisse einer toxikologischen Untersuchung seien ausständig.

Science

Manche Menschen, die alte Häuser betreten, sind mit Unwohlsein konfrontiert – und für einige wenige ist die Erklärung einfach: Der Spuk muss mit Geistern zu tun haben. Eine neue Studie zeigt nun, dass hinter so manchem Grusel möglicherweise Infraschall steckt – Töne mit besonders niederer Frequenz, die eigentlich nicht hörbar sind, wie der „Guardian“ heute berichtet.

Auslöser könnten etwa alte Rohre, Heizkessel und Lüftungsanlagen sein – und eben keine Geister. Die Töne mit einer Frequenz unter 20 Hertz seien für Menschen zwar nicht zu hören, aber möglicherweise trotzdem wahrnehmbar, heißt es in der Studie.

Cortisolspiegel gestiegen

Die – relativ kleine – Gruppe von 36 Freiwilligen waren gereizter, außerdem stieg der Spiegel des Stresshormons Cortisol an, sobald die Personen Beschallung mit derartigen Frequenzen ausgesetzt waren.

„Infraschall könnte möglicherweise ein leichtes körperliches Unbehagen hervorrufen, an das sich dann eine Erklärung in Form eines Geistes oder einer Spukerscheinung anknüpfen lässt“, so Rodney Schmaltz, Psychologe an der MacEwan University in Kanada, gegenüber dem „Guardian“.

Studie zeigt Reaktion auf Beschallung

Zwar konnten die Probandinnen und Probanden nicht sagen, wann die Beschallung eingeschaltet wurde, ihre Körper reagierten aber trotzdem auf den Einfluss. „Unabhängig davon, ob sie beruhigende Instrumentalmusik oder eher beunruhigende Klänge hörten, wirkte sich der Infraschall negativ auf ihre Stimmung und ihre Stressreaktion aus“, so Schmaltz weiter.

Man brauche nun umfangreichere Studien, um die Effekte von Infraschall zu bestätigen. Aber die Vermutung liegt offenbar nahe, dass die Töne zum „vagen Unbehagen“ in manchen „Spukhäusern“ beitragen kann.